Recipes to remember (and some to forget) sowie weitere Bemerknisse

Miso Cookies nach The Anna Edit | milchmädchen.

Die Schwester, genervt davon, dass es gerade nur noch das eine Thema gibt, fragt bei jedem Gespräch nach „was Schönem“. Und weil ich diesen frederickesken Ansatz sehr mag: Lieblinge et al. der vergangenen Zeit.

Bitte wieder!

Im Bild oben: Miso-Cookies mit weißer Schokolade nach The Anna Edit. Mit der Hälfte des Zuckers und deutlich längerer Backzeit, weil ich Kekse lieber knusprig mag. Danke, Schwester, für den Tipp!

Dinkelbrot für Eva nach Brotdoc | milchmädchen.
Dinkelbrot für Eva nach Brotdoc: Ein reines Dinkelbrot, das vor Kernen kaum stehen kann, auch ganz ohne Hefe auskommt und erst nach sensationellen drei Tagen Anzeichen von Trockenheit zeigt. Liebe ❤️!
Nussecken, vegan | milchmädchen.
Vegane Nussecken nach Bianca Zapatka: In geistiger Umnachtung vergaß ich die Konfitüre, aber das tat Saftigkeit und Geschmack zum Glück keinen Abbruch. Wieder!
Grünkern-Eintopf | milchmädchen.
Gemüseintopf mit Grünkern nach Rezeptwelt: Sarah hat mich auf diesen grandios-schlonzigen Wintereintopf gebracht, der bei uns binnen kürzester Zeit dreimal am Tisch stand. Ordinär im Topf, mit Roggen und Rauchpaprikapulver statt Grünkern (= Vorratslage) und extra Wienerle fürs Protein. Absoluter Liebling, der eines schönen Tages einen eigenen Beitrag samt ansehnlicher Bebilderung verdient!

Bitte mehr!

M u s i k. Seit dem saucoolen Leidlich-Spontan-Konzert von Igor Levit und Cellistin Julia Hagen (Beethoven! Brahms! Kostprobe hier.), initiiert durch meinen einstigen Arbeitgeber, höre ich wieder. Und spiele. Und frage mich, wie dieses große, große Glück je ins Hintertreffen hat geraten können.

A propos: Frühling!

Vögel: Gelacht. Besuch gehabt im Huuskontor, s. u. Mich beim Radeln gefreut über einen Amselmann, den Schnabel voll Moos.

Podcasts: Drosten. 32x Beethoven mit – again – Igor Levit (Dank an Anke fürs Empfehlen!). Die Armada der ZEIT (Känguru!) – auch, wenn der inzwischen ein Liebling fehlt. Und. So. viel. mehr!

Yoga. Laufen. Gemeinsame Zeit.

Lächelnde Menschen.

Ja, doch, nett.

Smoky Lentils stuffed sweet potatos | milchmädchen.
Smoky lentils stuffed sweet potatoes nach Dishing out health: Rauchpaprikapulver kennt eh kein zu viel, siehe oben – und Rezepte für feierabendtaugliche Linsensaucen auch nicht, siehe unten.
Snickers Tarte | milchmädchen.
Tarte Snickers, außen.
Snickers Tarte | milchmädchen.
Tarteletts Snickers nach Recettes Oilvia Pâtisse, innen: Aus acht Tartelettes wurden mangels Equipment eine große (20 cm). Definitiv kein Schaden, denn so konnte man in Klein- und Kleinststücke dosieren – anders ist dieses Mach(t)werk auch kaum zu bewältigen. Ich sage: Butter, Sahne, Zucker und Schokolade – die paar Erdnüsschen fallen da kaum mehr ins Gewicht. Das schmeckt natürlich – allerdings auch nicht so wow-ig, als dass ich das ganze Rezept abschreiben und übersetzen wollte, um es zu verbloggen (Ausnahme: der tolle Boden). Falls es ein nächstes Mal geben sollte, würde ich die Sahne-Milchschokoladen-Schicht allerdings halbieren. Falls.
Oat Bagels | milchmädchen.
Oat Bagels, frei nach Bread Experience: Hafer und Kartoffelwasser und Ei – das konnte nur großartig werden! Dachte ich. Die damit verfertigten Bagels waren nicht schlecht, allerdings auch nicht so toll, dass ich den ganzen Heckmeck nochmal auf mich nehmen würde. Also: Hafer-Bagels bleiben ein Punkt auf der To-tackle-Liste…
Sauerteig-Schokoschnecken | milchmädchen.
Noch so ’n vermeintlich todsicheres Ding: Kakao und fette Schokostücke in diesem Teig, verfüllt mit Resten von Sacher-Glasur können nur schmecken? Nun: Diese Sauerteig-Schoko-Schnecken waren dann doch eher nur nett.
Linsenchili Cincinnati-Style | milchmädchen.
Linsenchili Cincinnati-Style nach Monkey and Me Kitchen Adventures: Chön charf, wohlig-warm – eine nette Alternative zu unserer Lieblings-Linsen-Bolo. Habe sogar überlegt, das Rezept zu verbloggen, bin dann aber drüber hinweggekommen – auch wegen der ausbaufähigen Bilder. Wen es interessiert: Die Geschichte des Gerichts (in der originalen Fleischfassung) ist nicht ganz uninteressant, siehe Wiki.

Mehr Ausschuss

(B)Lablabi? Von To-Do-Listen, Videocalls und großartigen Suppen
Vielleicht sollte ich es halten wie Juliane und das ganze zum Format erklären: In regelmäßigen Abständen zeigen, was es gegeben hat, derweil es im Blog überhaupt gar nichts gab – und ankündigen, die richtig guten Sachen nachzureichen. So als kleiner Zugzwang… vielleicht hilft’s. Drumherum geht es mir nämlich gerade eher wie meiner Namensvetterin in dieser...
Recipes to remember (and some to forget) sowie weitere Bemerknisse
Die Schwester, genervt davon, dass es gerade nur noch das eine Thema gibt, fragt bei jedem Gespräch nach „was Schönem“. Und weil ich diesen frederickesken Ansatz sehr mag: Lieblinge et al. der vergangenen Zeit. Bitte wieder! Im Bild oben: Miso-Cookies mit weißer Schokolade nach The Anna Edit. Mit der Hälfte des Zuckers und deutlich längerer...
Outtakes IV: Was es sonst so gab.
Ziemlich genau mitten im vergangenen Jahr habe ich es schon einmal versucht: Einen Post zu schreiben mit Dingen, die wir kochten und aßen – die es aus x Gründen aber nicht zu einem eigenen Beitrag brachten. Vielleicht, weil essenzielle Angaben fehlten – zu variierten Zutaten oder Mengen etwa oder gar dem ganzen Ausgangsrezept (note to...
Zisch-Puff! – oder: Learning to fry – oder: What we’ve been eating lately
Zisch! Puff! – NEIN! Nein, nein, nein, nein! Und dann steht auf einmal noch der Kerl hinter mir und schaut zu, wie ich mit einem langstieligen Löffel und einem Holzwender um eine Pfanne voller Frittieröl tanze, immer auf der Hut vor fettigen Geschossen. In der Pfanne befinden sich zu diesem Zeitpunkt „Chả giò“ bzw. „nem...
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Vielleicht ist es eine Frage von Inkonsequenz. Dass ich diesen Blog, der ganz offensichtlich nicht mehr so funktioniert wie noch vor ein, zwei Jahren nicht einfach Blog sein lasse. Tschüß, war schön mit dir – à plus. Am Anfang, als alles noch toll und neu und aufregend war – wie Anfänge eben so sind –...
Was vom Feste übrig blieb: Outakes II
Stichwort Schrankleichen: Auf meiner Festplatte lagern inzwischen auch wieder zwei oder drei. Und weil man die Aufbraucherei durchaus genreübergreifend betreiben kann, serviere ich hiermit: Reste. Bon appétit!
Mixed Pickles, oder: Das, was keiner sehen soll
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8 Kommentare

  1. Hallo 🙂
    ich hab mich vorhin gefragt, wie es Dir ergeht – beim täglichen Vorratsschrank-Bingo musste ich an Dich denken. Ich mach gerade quasi den Anti-Hamster 😉
    Auch zu empfehlen: Hope at Home auf arte (und sowie so vieles was die gerade noch zusätzlich aus ihren Archiven zerren). Und eine große neue Podcast-Liebe mit nur leider 6 Folgen ist „Unangepasst“ – leider schon fast komplett leergehört.

    Viele Grüße,
    die Namensvetterin

    1. Aaah, wusste ich doch, dass da noch Tipps bei rumkommen! Danke schon jetzt!
      Die Hamsterei behagt mir auch nicht so richtig: Zwar haben wir tatsächlich mal dafür gesorgt, dass zwei, drei Grundzutaten wirklich in ausreichender Menge im Haus sind – aber diese Fülle, dieses Nicht-mehr-bis-zum-Schrankrücken-schauen-Können, macht mich nervös…
      Sehr herzlich: Charlotte
      PS: Wie remote-worked es sich für Dich überhaupt?

  2. Vielen Dank für diesen Post! Da werde ich einiges von ausprobieren. Nur, kannst du den Link zu dem Linsen-Süßkartoffel-Gericht nochmal nachschauen? Der führt nämlich zu den Nußecken.
    Viele Grüße, Kathrin

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