Play it again, Sam: Kürbis-Karotten-Mac’n’Cheese

Obwohl „Würde-ich-wiederachen“ definitiv ein Auswahlkriterium ist, bevor ein Essen im Blog landet, passiert dieses „Wieder“ ausgesprochen selten. Die Konkurrenz mit neuen Gerichten, die „Probier‘ mich – jetzt!“ schreien, ist einfach zu groß. Von Klassikern wie der Tomatensauce, schnellen Keksen und diversen Brötchensorten mal abgesehen, bleibt vieles hier Eintagsfliege. Schade eigentlich.

Und umso erstaunlicher, wenn es ein Rezept dann doch ein zweites Mal in die Küche schafft: Michas Kürbis-Mac’n’Cheese habe ich vor knapp zwei Jahren schonmal gekocht und war höchst angetan: Herrlich cremig, unheimlich aromatisch – ein Wohlfühlessen durch und durch. Sogar der Kerl, dem Kürbis normalerweise eher suspekt ist (auch, wenn er ihn schon in diversen Varianten mit  Genuss vertilgt hat), bekundete seinen Gefallen.

Als ich diese Tage auf der Suche nach einem Abendbrot durch meine Bildersammlung scrollte, blieb mein Blick wieder hängen. Pasta, Kürbis, Kräuter, Käse – perfekt!
Diesmal sind sogar die Bilder was geworden – darum, mit Anpassungen an die hiesige Vorratslage:

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Kürbis-Karotten-Mac'n'Cheese

Gericht Hauptgericht, Pasta
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Arbeitszeit 1 Stunde 20 Minuten
Portionen 2 Portionen

ZUTATEN

  • 200 – 250 g Nudeln (hier: Penne)
  • 200 g Kürbis z. B. Hokkaido
  • 150 g Karotten
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Sahne (original: Crème fraiche)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Oregano getrocknet (original: frischer Thymian + 3 Salbeiblätter)
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 6 EL Hartkäse gerieben (hier: Gouda)
  • 1 EL Wodka (original: 3 EL Weißwein)
  • Zitronenabrieb
  • 1 EL Petersilie
  • Muskatnuss
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Butter zum Fetten der Form

SO GEHT'S

  1. Pasta nach Packungsanweisung al dente garen, durch ein Sieb abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.
  2. Ofen auf 180°C vorheizen.
  3. Kürbis und die Karotten putzen und in möglichst kleinen Stücke bzw. Scheiben schneiden. Milch, Gemüsebrühe und das Lorbeerblatt in einen Topf geben und das Gemüse darin weich dünsten (Messerprobe).
  4. Das Lorbeerblatt wieder herausfischen und den Topfinhalt pürieren. Ziegenfrischkäse, Kräuter und die Hälfte des geraspelten Hartkäses zugeben und so lange rühren, bis der Käse geschmolzen ist. Mit Wodka, Zitronenabrieb, Petersilie, Muskatnuss, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, mit etwas Milch nachjustieren. Pasta unterheben.
  5. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten, die Masse hineinfüllen und mit den restlichen Käseraspeln bestreuen. Bei 180°C 20 – 30 Minuten gratinieren, bis der Käse leicht gebräunt ist.

  6. Mit Blattsalat oder Grünzeug wie Gurke servieren.

NOTIZEN

frei nach Grain de Sel

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6 Kommentare

  1. Dankedankedanke! 🙂 Meine Mutter hat gerade gestern ein medizinballgroßes Exemplar der Gattung Kürbis (was für einer ist es denn? sie: weiß nicht, Kürbis halt) hier abgeliefert, jetzt weiß ich, was es heute Abend gibt!
    Liebe Grüße,
    Eva

  2. Oh, das klingt wirklich sehr sehr verlockend! Und ich glaube, ich habe mir das Rezept von Micha auch schon einmal irgendwo notiert, aber wie das dann eben so ist, mit den ganzen Notizen, Lesezeichen und Schnippseln mit Rezepten, man verzettelt sich und vergisst's. Vielen Dank fürs Erinnern! Liebe Grüße, Theresa

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