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Spitzenmäßig: Grünspargelravioli in Sahnesauce

Spargel-Ravioli in Sahne-Sauce | milchmädchen.

Es braucht nicht viele Worte – einen Markt, einen Herd, vielleicht anderthalb Stunden. Aus Stangen werden Würfel, aus Sahne Saucen. Weiche Bahnen ebnen den Weg.
Für Mädels, deren Kerle Spargel schmähen.

Der verträgt sich prima mit cremigem Käse, leichter Schärfe und Rosmarin.
Ein paar Brocken Parmesan, eine Schüssel Salat.

Bon appétit.

Spargelravioli in Sahnesauce

Gericht Hauptgericht, Pasta
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 40 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 40 Minuten
Portionen 3 Portionen

ZUTATEN

PASTATEIG

  • 60 g Vollkornweizengrieß
  • 30 g Dinkelvollkornmehl
  • 40 g Weizenvollkornmehl
  • 1 Ei Gr. L

FÜLLUNG

  • 375 g grüner Spargel
  • 1 ½ Zweige Rosmarin
  • 1 Limette Bio
  • 200 g Vollmilchjoghurt (wahlweise: 100 g Frischkäse)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Butter (-schmalz)

SAUCE

  • 1 Schalotte
  • 175 g Schlagsahne
  • 1 Chilischote
  • 100 ml Gemüsebrühe oder -fond

DAZU

  • Parmesan gehobel

SO GEHT’S

  1. Am Vorabend den Joghurt in ein sauberes Geschirrtuch geben, vorsichtig eindrehen und über Nacht im Kühlschrank über einer Schüssel abtropfen lassen – wie das geht, seht ihr hier. Wem das zu aufwändig ist, nimmt fertigen Frischkäse.

  2. Alle Zutaten für den Pastateig geschmeidig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde bei Raumtemperatur lagern.

  3. Für die Füllung den Spargel abspülen, die Enden kappen und das jeweils untere Drittel schälen. Achtung: Schalen und Abschnitte nicht wegwerfen  – die brauchen wir noch für die Sauce! Den Spargel bis auf 125 g fein würfeln und in einem Teelöffel Butter(-schmalz) anschwitzen, bis er angenehm bissfest ist. Abkühlen lassen.

  4. Limette heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben. Rosmarin abspülen, trockentupfen und etwa die Hälfte davon fein hacken. Beides mit dem Frischkäse und dem abgekühlten Spargel vermengen und mit Pfeffer, Salz und Limettensaft abschmecken.
  5. Für die Sauce die Chilischote abspülen, den Stengel kappen und die Schote leicht anritzen. Schalotte abziehen und fein würfeln. Letztere in einem Teelöffel Butter(-schmalz) anschwitzen. Spargelschalen und -abschnitte dazugeben, ebenso den restlichen Rosmarin. Mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen, Chilischote dazu, und alles ca. 15 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen.

  6. Durch ein Sieb in eine Schüssel abgießen, das Aufgefangene zurück in den Topf geben und nochmals aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
  7. Den Pastateig – idealiter mithilfe einer Nudelmaschine – zu dünnen Bahnen ausrollen (hier: Stufe drei von sieben). Je eine Bahn auf einer bemehlten Ravioliform ausbreiten (hier: acht-muldiger Eiereinsatz des Kühlschranks) und in jede Mulde etwa einen Teelöffel Füllung setzen. Ränder mit etwas Wasser befeuchten und eine zweite Bahn Teig darüberlegen. Mit einem Nudelholz andrücken. (Im Falle der Eierform: Anschließend Form wenden, Teigüberschuss ringsherum abschneiden, Form vorsichtig lösen und die Ravioli auseinanderschneiden.) Getrennte Ravioli bis zum Kochen auf einem bemehlten Brett o. Ä. lagern.

  8. Den restlichen Spargel schräg in dünne Scheibchen schneiden und in etwas Butter(-schmalz) bissfest dünsten. Leicht salzen und pfeffern. Derweil Sauce vorsichtig erhitzen und Wasser in einem ausreichend großen Topf aufkochen und salzen. Die Ravioli darin zwei bis drei Minuten garen.
  9. Herausschöpfen, auf tiefen Tellern verteilen, Sauce darüberlöffeln und mit je einem Drittel der Spargelscheibchen und Parmesanhobeln verzieren. Genießen.

NOTIZEN

frei nach Brigitte

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CategoriesAllgemein
  1. Christina says:

    Pasta selbermachen, davor hatte ich immer viel Respekt nach einem missglückten Versuch. Und eine Nudelmaschine habe ich auch nicht, meinst du es geht auch ohne?
    Liebe Grüße!

    Sieht übrigens köstlich aus!

  2. Also: Pasta-machen ist nicht schwer! Gerade Ravioli habe ich VOR der Pasta-Maschine auch schon per Hand gerollt. Wird dann ggf. nicht ganz so schön dünn, aber das tut dem Geschmack ja keine Abbruch! Also: 'RAN DA – und viel Spaß :D!

  3. Netzchen says:

    mhmmmmm, also Kompliment, ich bin begeistert, also ich finde, dass ist eine tolle Idee – auch weil's grad Saison hat!
    Sieht super aus & liest sich auch beim 2. Mal noch so verführerisch wie beim ersten Mal, mit solchen Gerichten triffst du genau meinen Geschmack!!

    LG Netzchen

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