Baumkuchen, Baby.

Es kommt nicht häufig vor, aber es kommt vor: Dass ich mich an ein Rezept halte. Originalgetreu. Dieses kommt von hier, wahlweise hier oder hier*. Orange, Marzipan, Biskuit. Hitze, Geduld, Schokolade.
Für liebe Menschen.

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Schichtdienst: Schokoladentorte

Ich liebe das: Ein Anlass. Eine Idee. Recherche. Erwägungen. Verwerfungen. Ein Plan.
Präparation. Freude im Voraus. Viel.
Zutaten. Die Küche. Ein bisschen Zeit. Platz. Wiegen, sieben. Rühren, schlagen. Chaos. Sorgfalt. Siege in Etappen.
Das große Glück, wenn alles passt. Und schmeckt.
Ich liebe das.
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Monochrom: Gesprenkelter Kokos-Käsekuchen mit knuspriger Schokokruste

Ich hatte Befürchtungen. Das mit mir und der Kokosmilch… ist nicht so einfach. In meinem Essen brauche ich sie nicht – meistens. Manchmal hab‘ ich sie da unheimlich gern. Geraspelt liebe ich Kokos in Mamas Makronen (die bitte nie, nie, nie fehlen dürfen im Advent!). In Müslis und Kuchen und anderen Keksen verzichte dafür gerne, danke. Das heißt… oben auf dem Buttermilchkuchen der Schwester war Kokos neulich ziemlich prima.
So oder so: Die 300 restlichen Milliliter Biokokosmilch machten mich ein bisschen ratlos. Einfrieren? Man liest nicht nur Gutes davon. Im Kühlschrank parken und wie üblich vergessen und dann ein bisschen traurig sein um das schöne, aber inzwischen schlechte Zeug?
Die steinhart-gekühlte Schokonusscreme aus Eigenproduktion stand da ja auch noch rum… und wie wäre es, wenn…?
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Obst ist mein Gemüse: Pumpkin Pie

Von Obst im Essen mag man halten, was man will. Apfelrotkohl: keine Frage. Clementinenhähnchen von Papa – ja, doch, gut. Toast Hawaii: Och Kinners, wisster…
Und umgekehrt? Rockt Johannisbeeren-Tomatenmarmelade. Rote-Beetekuchen dagegen: Brr! Der Versuch mit Bohnen: auch kein wirklicher Knüller… – und Kürbis?
Ja… Kürbis… ist fast ’ne Melone (oder umgekehrt) und macht sich trotzdem prima im Topf.
Ach ja, und im Kuchen.
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Hallo Herbst: Hokkaidosuppe mit Dill

Es ist sehr einfach. Es tut sehr gut. Gebt mir einen Hokkaido, einen Topf und ein halbes Stündchen. Ach ja: Ein ordentliches Büschel Dill. Ich bin dann glücklich.

Gerade darum mache ich mir gerade wieder Gedanken. Das Glück. Glücklichsein. Oder einfach nur: Zufriedenheit. Warum ich es in der Küche bin und nicht im Büro. Warum ich es bin, wenn ich Berge sehe und das Meer – und nicht vor flimmernden Bildschirmen
Warum ich trotzdem keinen Weg sehe, das zu ändern.
Hier ist das nicht anders: Weil ich nicht weiß wohin, bewege ich mich lieber gar nicht.
Ich warte. Darauf, dass es sich von selber tut. Weil das ein bisschen so wäre, wie diese Suppe zu kochen: So schön einfach. So schön gut.
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