Winteressen, welcome back: Malted Mushroom Pot Pie with Yeasted Biscuits

Es muss sich um einen Irrtum handeln. Einen großen, ausgewachsenen Irrtum.
Ach, was sag‘ ich: Irrtümer – in Massen!

Erstens: Das da draußen. Nachtfrost. Eiszapfen am Fahrradsattel. Äähh… Frühling?! Waren wir mit Winterweiß nicht durch? Sicher, ich hätt‘ nix gegen noch ’ne Tour auf Skiern. Aber hier? In der Stadt? Och…

Zweitens: Eintöpfe, Schrägstrich Suppen. Oh, wie habe ich sie gehasst! Kinderjahrelang gab es gefühlt täglich eine: Erbsen-, Bohnen-, Möhrchensuppe. Weichgekocht. Mit Kartoffeln. Brr!
Dabei haben sich meine Eltern so viel Mühe gegeben: Würstchenwürfel, Krakauerscheibchen, butterweiches Rindfleisch – guck mal, das magst du doch…

Ich mochte nicht. Zumal das Ganze immer „-Suppe“ hieß, obwohl es eindeutig Eintopf war. Ich finde, das muss man klar trennen: Suppe ist ohne Stücke, Eintopf mit.
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Paul’s delight. Oder: Musik und Kuchen in freier Assoziation. Oder: Schoko-Maronenkuchen (& Carrot-Honey-Pie)

Soso. Paul war’s. McCartney. Schreibt Moey (und der Belfast Telegraph).
Ich weiß ja nicht.
Schließlich wissen wir seit dem Blick durch die gläserne Zwiebel, dass Paul ein das Walross ist und John sowieso der coolere Beatle. Mit seinen Erdbeerfeldern. Und überhaupt.

Ich las einmal, dass Yoko ihm (also John jetzt) dereinst beigebracht haben will, Reis zu kochen. So richtig, ohne Matsch und Brösel (und Kochbeutel, klar). Baby, es gibt Reis!
Womit wir wären bei, genau, Helge – K-k-k-Käsebrot und tu‘ ma‘ lieber die Möhrchen – Schneider. (Und wie war das noch gleich, mit den Foodbloggercharts…?)

Mein Kerl meint, dass diesem Assoziationsgekette nur eine folgen kann – nämlich ich. Auch da wäre ich mir nicht so sicher: Schließlich landet man von Möhrchen schnell bei Kuchen zwei – dem Carrot-Honey-Pie.
Und wer zeichnet sich verantwortlich für ein herrlich simples und sinnfreies Stück namens „Honey Pie“?
Genau! Sir Paul.
Ich sage mal: q.e.d.
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Schnittig: Gewürzpflaumenriegel

Vielleicht sollte ich den Titel ändern. In  „Bretter vorm Kopf “. Oder etwas lahmer: „Neu- und Wiederentdeckungen“. Vielleicht auch ganz schnöde in „Fundgrube“. Es wäre berechtigt.

Wie viel Unrecht habe ich Bananen angedeihen lassen, Koriander, Marzipan! Wie voreingenommen war ich Kokosnüssen gegenüber, Nüssen generell! Vielleicht wird man mir es nicht glauben, aber inzwischen nähere ich mich sogar Fenchel an (Fenchel!), der nicht in Teebeuteln steckt, und Avocados, die ich wirklich nie, nie ausstehen konnte! Verrückt!
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Petersil‘ und Suppenkraut: Pastinakengnocchi mit Petersilie und roter Currysauce

Ich kann mich noch genau an meinen ersten Versuch erinnern, Gnocchi zu kochen. Es dürfte überhaupt der erste Versuch gewesen sein, richtig zu kochen. Ich erinnere, dass die Anleitung aus dem Jungfrauen-Ableger einer namhaften Frauenzeitschrift kam. Ich erinnere, dass das Ergebnis in erster Linie eines war: klebrig. Alles war klebrig: Die Masse war klebrig, meine Hände waren klebrig, der Topf war klebrig, die Arbeitsfläche… vermutlich war das, was hinterher auf den Tellern lag – genau – klebrig. Das weiß ich nicht mehr. Bloß satt wurden wir davon nicht.
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Big Chunks: Banana-Hemp-Granola

Hättet ihr mich gefragt, ich hätte ich „Pasta“ gesagt. Wahlweise „Irgendwas-aus-diesem-schönen-neuen-Rezepteheft(Danke, Mama!). Jedenfalls hätte ich ein bisschen konsterniert geguckt, hättet ihr gesagt: „Bananen. In Deinem ersten Blogpost im neuen Jahr geht es um – Bananen.“

Wer weiß, wie das mit mir und den Bananen ist, versteht das.
Wer allerdings auch weiß, wie es sich mit mir und großformatigen Cerealien verhält, ahnt, wieso es so gekommen ist.
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