Ratzfatz-Spinat-Curry mit Linsentofu

Eins dieser Essen, dass ich nach dem ersten Bissen doch nochmal schnell unter die Kamera halten musste, weil es so unerwartet rund und großartig geschmeckt hat, dass ich mich gerne daran erinnern möchte, wie es aussah und was genau ich wie zusammenwarf, um genau dahin zu kommen. Tollerweise ging das Ganze auch noch ratzfatz – zumindest, wenn der Linsentofu – Linsentofu! – schon fertig ist.

Gut: Wenn wir ehrlich sind, haben diese Würfelchen mit echtem Tofu nichts zu tun, weil nichts denaturieren oder ausfallen musste, um später ausgedrückt und in Form gepresst zu werden (wer das doch will: bitte). Stattdessen wurden fein gemahlene Linsen einfach in kochendes Wasser gerührt und durften anschließend stocken, was das Ganze eher zu einem Linsenflammeri aka Pudding macht – und grundfalsche Assoziationen weckt. Optisch und praktisch verhält sich das Endprodukt nämlich fast ganz genau so wie das Original aus Soja, weshalb man das mit dem Tofu, denke ich, so stehen lassen kann.

Mehr davon →

Suchtfaktor: hoch. Schoko-Nuss-Cookies mit Sauerteig

Sauerteig-Schoko-Cookies | milchmädchen.

Das sind sie: Die Kekse. Mit Schoki. Und Sauerteig. Und vielen guten Nüssen. Wir essen sie derzeit abwechselnd mit den Frühstückskeksen und passen bestimmt bald in keine Hosen mehr. Aber irgendwas ist ja immer.

Sarah Owens bäckt sie im Original übrigens mit Buchweizenmehl. Als ich das versucht habe, lag am Ende ein großer Keks am Blech und nicht 30 kleine. Ist auch nett, nur etwas unhandlich. Seitdem: ausschließlich Weizenmehl. Und freie Hand bei den Nüssen: Die vorgesehenen Walnüsse schmecken super, aber auch Erdnüsse (gesalzen!) sind ziemlich fein – genau wie Mandeln, Cashews und Haselnüsse. Oder, wenn sonst nichts zur Hand ist: Sonnenblumenkerne. Feel free!

Mehr davon →

#gutbeihitze: Hirsesalat mit Feta, Pistazien und Würzdressing

Hirsesalat mit Feta, Pistazien und Würzdressing | milchmädchen.

Was es hier nicht alles hätte geben können: Sauerteig-Schoko-Cookies mit Suchtpotential. Unsere zurzeit allerliebsten Bagels. Ein wunderschönes Brot mit Pflaumen und Schuss und einen Traum von einer Jacke. Aber all das kann ich keinem antun – bei 36 Grad im Schatten.

Und die Alternativen kennt ihr: Den sauguten Salat mit Gurke, Kokosmilch und Forelle zum Beispiel – oder den mit Kartoffeln, Feta und Radicchio. Ihr wisst, wie Eis ohne Eismaschine geht (ach ja, da wartet auch noch eins in der Pipeline…) und Sushi ohne Rollen.

Was ihr ebenfalls wisst, ist, wie sehr ich Bettina Matthaei verehre und ihre Salate zum Sattessen*. Weil es gibt einfach keine besseren Begleiter durch Höchstsommer gibt, die man am liebsten in Pers Eistonne verbringen will, wahlweise 24/7 in See, Fluss oder Meer.

Wir haben einen neuen Lieblingssalat, den sich der Kerl ausdrücklich in die Theke seines Mittagspausensupermarkts wünscht. Weil er so durchdacht und ausbalanciert schmeckt, so frisch und würzig, so anders, so gut. Wegen des kuriosen Dressings mit Kardamom, Schärfe und Zimt, wegen des halben Beets Kräuter, wegen der Pistazien, des Fetas, dem Rest.

Wenn er Glück hat, liest ein findiger Filialleiter mit. Falls nicht, darf Monsieur gern ab und zu fragen. Ich mache diesen Salat gerne wieder. Und wieder. Und… – bei 36 Grad im Schatten.

Mehr davon →

Kuchen mit Keksen

Cookies-and-Cream-Kuchen | milchmädchen.

Das knappe halbe Pfund Butter ist sicher nicht ganz unschuldig daran, dass dieser Kuchen schmeckt wie er schmeckt. Der Umstand, dass es sich genau genommen um Kuchen und Kekse in einem handelt, non plus. Kekse machen alles besser, das ist bekannt.

Und ich finde, es stört auch kaum, dass das alles ein bisschen rustikaler aussieht als im Original: Hätte ich Muffinförmchen gehabt, hätte ich es sicher gehalten wie Molly und die kleinen Dinger nacheinander kopfüber in Streusel getunkt. Hatte ich aber nicht.

Falls – wie hier – vom Frosting etwas übrig bleiben sollte, kann man es sich entweder aufs Brot schmieren (gut!) oder die Kekse nochmal solo backen und mit den Resten füllen. Als Kekse mit Keksen sozusagen – aka „Nonplusultra“…

Mehr davon →