Der Kletterindikator, oder: Neues von der Mischbrotfront

Dieses Gefühl, wenn das Gefühl viel zu schnell aus den Fingerspitzen verschwindet. Wenn man merkt, wie die in Millisekunden immer weicher und schweißiger werden. Wenn die Unterarme anfangen zu zittern und die Unterschenkel auch und überhaupt nicht mehr viel fehlt zu „Aaarrgh!“ und einem satten Satz ins Seil – die Kletterer unter Euch werden das kennen. WENN es so kommt. Und nicht ganz anders, weil … – aber von vorn:

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Baustellenbesichtigung: Kaiserbrötchen und streichzarte Schokocreme

Man muss genau hinsehen: Ob da nicht doch irgendwo noch ein Link ist, der im Nirwana endet, ein Bild ohne ordentlichen Zuschnitt. Bei derzeit gut 160 öffentlichen Beiträgen ist das: ’ne Menge Holz! Und ich bin noch nicht annähernd durch. Überhaupt: Für die Blogroll gibt es noch keine befriedigende Lösung (Feedzy, du Pfeife!) zwar inzwischen – Stand 13. Mai, 12:49 Uhr – eine befriedigende Lösung, aber das mit dem Rezeptindex… . Trotzdem, ich bin zuversichtlich: wird!

Weil es so UNHEIMLICH VIEL SPASS macht, wieder in Codeeingeweiden herumzufuhrwerken – smells like teen spirit. Wegen all der ARGH-Momente – und, vor allem: der Triumphe. Wenn der eine kleine Abstand nach x Versuchen endlich sitzt. Wenn man allmählich versteht, wie das große Ganze konstruiert ist und man also… geil!
Und weil es faszinierend ist, durch die Geschichte(n) aus fünf Jahren zu blättern… gute Dinge wiederzuentdecken, die man schon fast vergessen hat. Und andere schamesrot und mit spitzen Fingern endgültig zu entsorgen.

Wie gesagt: Diese neue Digital-Behausung ist ein work in progress (learning: glaub denen nie, die meinen, Blogumzug sei easy. Is‘ Mumpitz.).
Es fühlt sich ein bisschen so an wie die Sache mit der Schokocreme, die Älteren werden sich erinnern. I herewith and proudly present: Evolutionsstufe drei (Bitte sehen Sie hier Nummer Eins und Nummer Zwei)! Einfach as can be – Haselnüsse und Schoki im Verhältnis Eins zu Eins (hätte man eher drauf kommen können…). Was wiederum bedeutet: Das Zeug ist bei Raumtemperatur lagerbar (= Streichfähigkeitserhalt), ohne, dass kapriziöse Zusätze wie Sahne oder Milch unleidlich würden. Praktisch! Ach ja, und: Dem Kerl schmeckt’s.

Dass ich die große Hausführung Schrägstrich Einweihungsparty auf jenen Sankt-Nimmerleins-Tag verschiebe, an dem hier alles einigermaßen an Ort und Stelle steht, versteht ihr sicher. Bis dahin bitte nicht zu fest an verschlossenen Türen rütteln… drumherum is‘ doch auch ganz schön!

PS: Feeds-updaten nicht vergessen!
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Vorratsschrankquartett: Kartoffeln in Gewürz-Sahnelinsen

Das mit der umgekehrten Einkaufsliste funktioniert für mich ziemlich gut. Essensplanung fühlt sich so ein bisschen an wie Quartettspielen: Das Rezept mit den meisten Treffern im Vorratsschrank sticht.

Dieses zum Beispiel: Pi mal Auge umgerechnet auf drei Portionen (= zwei für sofort und eine für ein bequemes Mittagessen) verschwanden Linsen, Sahne, Brühe, Ingwer und Koriander komplett.

Doof halt, wenn so ein Joker so schmeckt, dass man die Vorräte SOFORT wieder aufstocken muss…

Parole: Nachkochen, so lange es dafür noch nicht zu warm ist!

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An den Kragen, oder: Thai-Möhren-Salat mit Kokosmilch, Koriander und Sesam

Es ist schon eine Weile her, dass ich von einer gelesen habe, wie sie vor ihrem Kleiderschrank stand und feststellte, dass der erwachsen geworden ist. Weil es neben Ringelshirt, Jeans und Sneakers auf einmal Dinge gab wie Blusen. Slipper. Vielleicht sogar einen richtig guten Rock.

Ich habe damals gelächelt über diesen Text. Als könne es je etwas geben, das besser kleidet als Ringelshirt (resp. Sweatjacke) und Jeans, habe ich gedacht. Was natürlich nach wie vor stimmt.
Wenn da die Sache mit den Blusen nicht wäre: Blusen mit-ohne Kragen. Blusen mit Dingen, die so überhaupt nicht blusig sind – wie viele bunte Punkte zum Beispiel, verschiedene Knöpfe.

Blusen, die nach Wiederholung schreien wie dieser Salat – den es hier tatsächlich nicht zum ersten Mal gibt. Weil er so eigenständig und erwachsen ist, dass man ihn prima allein auf den Tisch stellen kann, das hält er ganz gut aus. Weil er sich aber auch hervorragend mit einem Stück Fisch oder Tofu verträgt (und darum eng verwandt ist mit diesem).

 

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