Kraftprotz: Reines Haferflockenbrot nach Lutz Geißler, oder: Hafer, die Alleskörner [Reklame]

Reines Haferbrot | milchmädchen.

So viele Vorteile dieser wirklich wunderbare Wohnort hat – ich rede vom Wandern, vom Klettern, vom Blick vom Balkon – er hat auch einen entscheidenden Nachteil: Kölln liefert nicht über die Grenze.

Sicher: Andere Müller haben auch schöne Flocken – Haferflocken, in denen genau so viel Eiweiß steckt, genauso viel Kalium, Eisen, Calcium, Zink und Phosphor. Haferflocken, die genauso hervorragende Ballaststoffe liefern und genauso viel Energie. Und vermutlich ist die Frage, wie zart die Zarten sein sollen und wie kernig die Kernigen, nichts als Geschmackssache.

Trotzdem: Inzwischen verfügen wir über ein ausgeklügeltes Bevorratungssystem, das Heimreisen nur unter ausreichender Haferflockentransportkapazität gestattet – und wer uns fragt, was er mitbringen soll, wenn er uns besucht, bekommt die Antwort: die Guten von Kölln.

Reines Haferbrot | milchmädchen.

Und bevor Verwirrung aufkommt: Es geht hier nicht um Kölln. Markennamen, schrieb mir mein sehr netter Kooperationskontakt von der Initiative „Die Alleskörner“, spielen bei ihnen keine Rolle. Und normalerweise tun sie das auch für mich nicht. Ich nehme, was gut ist – und das ist Hafer ganz grundsätzlich, Stichwort Alleskönner:

Obwohl sein Glutengehalt zum Beispiel so verschwindend gering ist – Ausschlusskriterium für viele gute Brote – schafft Hafer Brot mit links: Man nehme die Kernigen und die Zarten, ein wenig Anstellgut, Wasser, Hefe und Salz. Seit Lutz Geißler sein reines Haferflockenbrot vorgebacken hat, gehört es zu meinen liebsten.

Wohl, weil ich Hafer so mag. Und es so wichtig ist, immer genug im Haus zu haben. Für Pfannkuchen, Porridge, Brot – und alles andere.

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Eulen nach Athen, oder: Vegetarische Maultaschen mit Schmorzwiebeln und zitronigem Salat

Vegetarische Maultaschen | milchmädchen.

Wenn eine Freundin aus Schwaben zu anreist, kann man schon mal auf die Wahnsinnsidee kommen, Maultaschen zu machen – zum allerersten Mal. Weil die Freundin zum Glück eigentlich gar nicht aus Schwaben kommt (Maultaschen aber trotzdem mag) und so eine Maultasche dank Michas unverwüstlicher Anleitung auch gar keine große Sache ist, waren wir hinterher immer noch Freundinnen.

Ach ja: Zwei Tage später machte ich die Maultaschen nochmal (ihr wisst, was das heißt) – nur für den Kerl und mich. Und entdeckte, wie gut sie – gebraten und bedeckt mit Schmorzwiebeln – zu Salat mit Zitronendressing passen. Aber, pssst: Kein Wort zu den Schwaben!

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So und nicht anders: Falafel-Curry mit Naan

Falafel-Curry | milchmädchen.

Man kann sich das fast gar nicht mehr vorstellen, aber: Es war zu warm. VIEL zu warm. Für Gekochtes, Gebackenes – und alles, was Körper- und Raumtemperatur weiter gesteigert hätte. An dem Tag, an dessen Ende dieses Falafel-Curry stand, hätten wir viel gegeben für Alternativen. Leider fanden wir keine. Keine, die…

Oder anders: Das war es wert. Auch, wenn die Kombination von Kichererbsenkugeln und gewürzter Tomatensauce nichts bahnbrechend Neues ist, siehe hier. Auch wenn am Ende keine Geschmacksexplosion stattgefunden hat, die einem die Zähne aus dem Hals bläst, wenn sie nicht anständig… genau.

Aber irgendetwas war da. Etwas, dass die Summe der Teile so schmecken ließ, als gehörten sie genau so zusammen. Etwas, dass das letzte Stückchen Naan wie von selbst über den Teller schickte, um versprengte Reiskrümel und Saucenschlieren einzufangen. Etwas, dass mich freuen lässt, dass der Herbst gerade erst richtig anfängt…

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Grüße von der Grenze: Liestaler Käsewähe

Liestaler Käsewähe | milchmädchen.

Die Schweiz ist einen Steinwurf entfernt: Von unserer Haustür sind’s 20 Minuten mit dem Rad – vom Balkon ein Blick über Liechtenstein hinweg auf die Appenzeller Alpen. Diese Wähe kommt allerdings aus einer ganz anderen Ecke – dem Liestal bei Basel. Weil im Rezept aber Emmentaler verlangt wird, der aus der Gegend um Bern stammt, und „Fladen“ genannte Wähen sehr typisch sind für die hiesige Grenzregion, bin ich mir relativ sicher, dass es auch ganz hervorragend mit regionalem Käse funktioniert.
Mit einem einfachen grünen Salat und dem wirklich unheimlich cremigen Zitronendressing nach Alice Waters (lang bewährter Liebling!) sowieso.

Es grüßt herzlich vom Balkon: Das Milchmädchen

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