Black Bagels

Black Bagel | milchmädchen.

Denk ich an diese Bagels, denk ich an Whisky: Black Bagel – Black Label. Eine Flasche des letzteren steht bei uns im Regal, seit die Spirituosen-Sammlung meines Opas aufgelöst wurde. Wir haben ihn bis dato nicht angerührt; unsere Geschmackspräferenzen sind… nunja: andere. Trotzdem: Black Bagel, Black Label – diese Assonanz hat sich mir eingebrannt. Denk ich also an (diese) Bagels, denk ich an Opa.

Dabei wären diese Gebäcke vermutlich so gar nicht seins gewesen: Seltsam dunkel dank des vielen Kakaos und etwas Sirup, kurios wegen gemahlenen Kaffees und ein wenig Fenchel im Teig – und dann noch diese merkwürdige Form mit dem Loch in der Mitte… nee, Mädchen, lass man.
Ich wiederum finde: All das in Kombination mit Roggensauerteig macht… ja: ziemlich perfekte Bagels: Solche, die außen prall sind und glänzen, sich „chewy“ kauen, ohne zu zäh zu sein – und aromatisch ein kleines Feuerwerk abbrennen. Im Prinzip wie ein richtig guter Whisky…

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Plan B: Pumpkin Pie Spice Ice Cream

Pumpkin Pie Spice Ice Cream | milchmädchen.

Dieses Eis schuf sich quasi von selbst: Während ich den Sirup kochte, um daraus Pumpkin Spice Latte machen zu können, dieses sagenumwobene Herbsttrendgetränk, fiel mir ein im Kühlschrank befindlicher Rest Sahne ein – und ein gewisses Miso-Karamell-Eis, das mit ganz ähnlichen Handgriffen beginnt.

Nun: Wie Pumpkin Spice Latte schmeckt, weiß ich immer noch nicht nicht. Das Eis auf Basis seines Sirups jedoch empfehle ich allerdings wärmstens eiskalt…

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Quick’n’dirty: Kürbis-Kartoffel-Curry mit Linsen

Kürbis-Kartoffel-Curry mit Linsen

Ein ganz ähnliches Gericht aß ich einmal in der Kantine – und war schwer begeistert: so warm, so würzig, so wohlig! Seither gehört der Nachbau zum festen Kürbis-Saison-Repertoire – und darum auch endlich hierher. Denn dieses Curry ist herrĺich einfach und alltagstauglich: So viel Kürbis wie Kartoffeln werden grob gewürfelt und mit Zwiebel, Knofi und Ingwer angeröstet. Dazu Currypaste, eine Dose Kokosmilch sowie etwas Brühe. Köcheln lassen, abschmecken – et c’est ça. Auch die zugehörigen Linsen sind flexibel: Mit roten wird das Ganze etwas sämiger (vor allem, wenn man sie, wie ich, vorkocht) als mit grünen oder braunen, aber schmecken tut alles – bestens (und aufgewärmt nochmal so gut)!

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Cause ’tis the season: Zwetschgendatschi nach Pöt Stoldt

Zwetschgendatschi nach Pöt Stoldt | milchmädchen.

Obwohl ich an sehr vielen Stellen sehr eindeutig Tochter meines Vaters bin: Pflaumenkuchen war lange meine Sache nicht. Dieser eine Kuchen, den er noch mehr mag als alle Obstkuchen der Erde, war mir ein kulinarisches Rätsel. Das hatte weniger mit den Wespeninvasionen in Bäckereiauslagen zu tun, die Christina traumatisierten, als vielmehr mit zu wenig Belag auf dem falschen Teig.

Zwetschgendatschi, das lernte ich erst vor zwei Jahren, braucht von letzterem fast nichts, aber von ersterem viel. Und vor allem braucht es: Sahne. Frisch geschlagen gehört sie auf ein tellergroßes und ofenwarmes Stück dieses Gebäcks, dessen Ränder direkt nach dem Backen leicht knusprig sind und dessen Boden weder zu dick ist, noch zu dünn, sondern: hocharomatisch.

Wenn man ihn bäckt, wie Martin „Pöt“ Stoldt es tut, ist Zwetschgendatschi die größte Köstlichkeit wo gibt. Sogar noch am Tag danach. Falls der einmal kommen sollte…

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Match made in heaven: Misokaramelleis.

Misokaramelleis | milchmädchen.

Ein wesentlicher Grund, die Eismaschine zu kaufen, war dieses Rezept. Miso und Karamell sind füreinander geschaffen – wir erinnern uns an entsprechende, sündige Twix oder auch eine schnelle Schokomousse. Eine Vorlage von Mandy Lee, die beides paart und zu Eis gefriert, konnte darum nur großartig sein.

Quod erat demonstrandum: Dieses Eis ist Perfektion. Tief und dunkel und (nicht zu) süß. Von herrlichem Schmelz, dass es sich sogar direkt aus dem Tiefkühler portionieren lässt – ganz ohne Glukosesirup oder Ei. Macht das nach. Und hört dazu: dieses Lied.

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