Blau, blau, blau sind alle meine Jacken…

Burda-Jacke 11-2017/103 | milchmädchen.

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Das Coolste? Die Kapuze! Die sich einfach auf und zu zippen lässt und entweder vor leichtem Niesel schützt oder cape-esk über der Schulter hängt. I like!

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Premiere: Futter!

Mindestens genauso toll: Das so perfekt passende Futter, das ich absolut zufällig fand. Als das Projekt Übergangsjacke (mind you, Kathi…) noch ganz frisch war, hatte ich eigentlich eine etwas Ungefüttertes im Sinn, um mich auf dem Radel nicht halb tot zu schwitzen. Aber dann kam die Sache mit dem Probeteil und das inzwischen bekannte Problem mit zu wenig Platz am Rücken. Ich erfand also eine ausreichend dimensionierte Bewegungsfalte ins Rückenteil und stellte das Denken danach ein. Ein Passenteil reicht doch, oder? Argh! Weil ich keine Lust auf Honkong-Nähte oder vergleichbares Gefutzel hatte, war die Sache mit dem Futter doch wieder im Rennen. Dieses ist herrlich leicht und ließ sich unerwartet einfach installieren – hätte besagte Falte ganz zum Schluss nicht doch nochmal meine Wege gekreuzt. Ich Schlaufüchsin ich hatte die Futterfalte zwar analog zur zugegebenen Bewegungsweite ergänzt, aber nicht bedacht, dass die zugehörige Bewegungsfalte im Außenteil unten nicht wieder geschlossen wird. Die Futteranbringung am unteren Saum gestaltete sich darum etwas unorthodox und das wunderschöne Muster blitzt, wenn man nicht aufpasst, manchmal ein bisschen hervor. Vielleicht trenne ich es an den neuralgischen Stellen nochmal auf und versuche es besser – vielleicht lasse ich es aber auch so.

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Die Kapuze des Schweigens…

Ach ja, und noch einen Vorteil hat die Kapuze: Sie fällt elegant über die Falten im Schulter- und oberen Rückenbereich, von denen ich mir nicht sicher bin, ob sie ein Profi ziemlich fürchterlich fände (Bei meiner Carme-Bluse z. B. habe ich sie nach ein wenig Lektüre als vermeidbar identifiziert und suche nun noch nach einem Weg der Eliminierung). Einen Teil davon habe ich mit meiner Falte sicher selbst verbrochen, ein anderer mag an den Quasi-Fledermausärmeln liegen. Kurz war ich versucht, die zugunsten „richtiger“ Ärmel austauschen – fand das aber ob meiner nicht vorhandenen Konstruktionskenntnisse doch arg kühn. Nächstes Mal vielleicht. Wenn dieses Lieblingsteil von einer Jacke irgendwann auseinander fällt und ich einen Nachfolger brauche. Dann würde ich übrigens auch nicht nur den Kragen verstärken, sondern auch Gürtel-Teile und eventuell die Kapuze. Aber bis dahin: Hach ❤️!

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Schnitt: Wind- und Regenjacke 11-2017/103 nach Burda, Gr. 38
Anpassungen: Rückenpasse & Bewegungsfalte eingefügt, an Ärmeln und Saum um 0,5 cm verlängert (für mich: Minimum), Hänger eingefügt.
Stoff: Kornblumenblauer Canvas, No-Name-Futter

Ab zum Me Made Mittwoch!

PS: Das mit den ausschließlich blauen Jacken stimmt sogar… 😁

8 Kommentare

    1. Danke Dir! Ich mag sie auch sehr! Hätte man mir noch vor einem Jahr gesagt, dass ich mir zutraue, eine Jacke zu nähen (und dann noch eine mit soviel Tüdelüt hier und Tüdelüt da), hätte ich einen Vogel gezeigt…
      Herzlich: Charlotte

    1. Danke – ich mag sie auch immer noch, obwohl ich inzwischen schon mit einem zweiten Modell liebäugele… kann man eigentlich zu viele Übergangsjacken haben 😉?
      Dein Ballonkleid (und viele Deiner anderen Stücke) gefällt mir übrigens auch hervorragend!
      Herzlich: Charlotte

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