Thailändische Tapiokabällchen – Saku Sai Moo (สาคูไส้หมู)

für 13–14 Stück bzw. zwei Personen mit Platz für Nachtisch
Gericht Hauptgericht
Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 30 Minuten
Portionen 2 Personen

ZUTATEN

KNOBLAUCHÖL

  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Knoblauchzehe

PRIK NAHM PLAH

  • 2 EL Fischsauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Ingwer gehackt
  • 1 Kaffirlimettenblatt (hier: getrocknet)

GURKENSALAT

  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (original: Apfel-)
  • 1 Prise Zucker (original: ohne)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Schlangengurke (ca. ½)
  • 1 Chilischote
  • 5 Stängel Koriander (original: 5 Blätter Minze)

FÜLLUNG

  • 15 g Erdnüsse (geschält gewogen)
  • 50 g Zwiebel
  • ½ Knoblauchzehe
  • 5 Stängel Koriander (wer's bekommt: mit Wurzel)
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 85 g Schweinehack (hier: Rind)
  • 1 TL Fischsauce
  • ¼ TL Zucker
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz nach Bedarf

TAPIOKAHÜLLE

  • 150 g Tapiokaperlen (mit je 155 g seid ihr auf der sicheren Seite)
  • 150 g Wasser

SO GEHT'S

  1. Für das Knoblauchöl Knoblauch in feine Scheiben schneiden oder fein würfeln und in einem kleinen Schraubglas o. Ä. mit dem Pflanzenöl mischen. Auf mittlerer Stufe in der Mikrowelle frittieren – das dauert ca. 30 – 90 Sekunden. Wahlweise frittiert man den Knoblauch auf dem üblichen Wege im Topf auf dem Herd – dann allerdings in mindestens vierfacher Menge.
  2. Für den Dip Fischsauce, Limettensaft, Wasser und Zucker in einer kleinen Schüssel verquirlen. Ingwer schälen und fein würfeln. Chili abspülen, trockentupfen, ggf. entkernen und in feine Ringe schneiden. Kaffirlimettenblatt in feine Streifen schneiden bzw. zerbröseln. Alles miteinander verrühren.
  3. Für den Gurkensalat Sesamöl, Reisessig, Zucker und Salz in einer Schüssel verquirlen. Gurke gründlich abspülen, trocknen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Chili abspülen, trockentupfen, ggf. entkernen und in feine Ringe schneiden. Koriander abspülen, trockentupfen und hacken. Alles miteinander vermischen.
  4. Für die Füllung Erdnüsse schälen, in einer Pfanne ohne Fett anrösten (Vorsicht, verbrennt leicht!) und in einem Multizerkleinerer fein mahlen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Koriander abspülen, trockentupfen und mit den Stängeln hacken.
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Hackfleisch zugeben und krümelig braun braten. Gemahlene Erdnüsse und Koriander unterheben und mit Fischsauce, Zucker, Pfeffer und ggf. Salz abschmecken. Die Füllung sollte leicht süß und eher salzig schmecken. Abkühlen lassen.
  6. Für die Tapiokahülle die Tapiokaperlen in einer Schüssel mit zimmerwarmen Wasser übergießen und 15 Minuten quellen lassen. Inzwischen die Einsätze eines Dämpfkorbs mit Backpapier auslegen und dieses dünn mit Knoblauchöl bestreichen.
  7. Pro Bällchen ca. einen Esslöffel der Tapiokamasse abnehmen, mit befeuchteten Händen kurz verkneten und dann zu einem knapp handtellergroßen Fladen drücken. Ca. ¾ – 1 TL Füllung daraufsetzen, ringsherum einschlagen, Nähte verschließen und zwischen den Handflächen vorsichtig rund rollen (eine gute Bildanleitung gibt es hier). Mit ausreichend Abstand in den Dämpfkorb setzen (in meinen kleinen Holzsteamer mit 15 cm Durchmesser passen vier Bällchen pro Etage).

  8. Wasser ca. 1 – 2cm hoch in einem für den Dämpfkorb ausreichend großen Topf erhitzen und die Bällchen 15 – 20 Minuten dämpfen, bis die Füllung durch die Hülle scheint (meine hätten vermutlich noch ein My mehr vertragen). Noch warm zusammen mit etwas Knoblauchöl beträufeln und frittierten Knoblauchstücken belegen. Zusammen mit Dip und Gurkensalat servieren.

NOTIZEN

frei nach Thaitable, Chefkoch & Valentinas Kochbuch