Suchtfaktor: hoch. Schoko-Nuss-Cookies mit Sauerteig

Sauerteig-Schoko-Cookies | milchmädchen.

Das sind sie: Die Kekse. Mit Schoki. Und Sauerteig. Und vielen guten Nüssen. Wir essen sie derzeit abwechselnd mit den Frühstückskeksen und passen bestimmt bald in keine Hosen mehr. Aber irgendwas ist ja immer.

Sarah Owens bäckt sie im Original übrigens mit Buchweizenmehl. Als ich das versucht habe, lag am Ende ein großer Keks am Blech und nicht 30 kleine. Ist auch nett, nur etwas unhandlich. Seitdem: ausschließlich Weizenmehl. Und freie Hand bei den Nüssen: Die vorgesehenen Walnüsse schmecken super, aber auch Erdnüsse (gesalzen!) sind ziemlich fein – genau wie Mandeln, Cashews und Haselnüsse. Oder, wenn sonst nichts zur Hand ist: Sonnenblumenkerne. Feel free!

Schoko-Nuss-Cookies mit Sauerteig

Gericht Kekse & Konfekt
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 35 Minuten
Portionen 30 Stück

ZUTATEN

  • 145 g Zartbitterschokolade min. 70% Kakaogehalt
  • 140 g Butter weich
  • 140 g Zucker original: 170 g feiner brauner Zucker
  • 100 g Anstellgut hier: vom Roggensauer
  • 145 g Weizenmehl T 550 original: Buchweizenmehl
  • 15 g Kakaopulver ungesüßt
  • 1 gestr. TL Backnatron original: 2 TL
  • ½ TL Salz weniger, wenn gesalzene Nüsse verwendet werden
  • 145 g Nüsse grob gehackt (original: Walnüsse, es schmecken aber auch Erdnüsse, Mandeln, Cashews oder ein Mix aus allem hervorragend)

SO GEHT'S

  1. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Schokolade in grobe Stücke brechen und über einem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen.
  3. Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Schokolade dazu fließen lassen und unterschlagen. Sauerteig grob unterziehen, bis er Schlieren bildet.
  4. Mehl, Kakaopulver, Natron, Salz und grob gehackte Nüsse unterheben. Aus dem Teig etwa walnussgroße Bällchen formen, etwas flach drücken und mit etwas Abstand auf das Backpapier setzen. Im Ofen ~ 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

NOTIZEN

nach Sarah C. Owens: Sauerteig – Echtes Brot und mehr*

Sauerteig-Schoko-Cookies | milchmädchen.

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11 x Meinung

  1. Die Krümmel, die ich genascht hab waren schonmal sehr gut 😉
    Das abschließende Urteil überlasse ich dem designierten Kekstester.
    Gruß, die Namensvetterin

    1. Respekt, wenn Du es bei Krümeln belassen konntest. Ich werde vom hiesigen Keksvernichter immer mit entsetzten Blicken bedacht, wenn der Inhalt der Keksdose ohne sein Zutun wegdiffundiert… 😇
      Die Grüße zurück!

  2. Liebe Charlotte, da ich nun auch ein Anstellgut im Kühlschrank habe, es wöchentlich füttere, aber nur max. 1 x pro Woche backe, fallen bei mir zwangsläufig größere Mengen ASG an, weil für ein Brot braucht es ja meist nur 10-20 g. Sag, verstehe ich das richtig und ich könnte hier 100g unterbringen! Muss es frisch aufgefrischt sein? Danke dir und viele Grüße von Hannah

    1. Liebe Hannah,
      genauso ist es: 100 g ASG – gern „alt“ und unaufgefrischt – sind in diesen Keksen allerbestens aufgehoben. Aber vorsicht: Die Dinger machen wirklich süchtig… 😇
      Herzlich: Charlotte
      PS: Ich habe übrigens noch ein paar Brötchen- und Bagelrezepte, in denen auch eher große Mengen Sauerteig verschwinden… nur, falls Bedarf bestünde :)!.

    1. Liebe Hannah – ich sehe schon: Der Warnhinweis nützt gar nix 😆! Freut mich, dass die Dinger auch Dir so gut schmecken! Das Originalrezept kommt von Sarah Owens, deren ganzes Buch „Sauerteig“ ich nur empfehlen kann. Und zwar ehrlich & von Herzen!

  3. nee, Warnhinweise nutzen gar nichts bei mir und nun hast du auch gleich noch einen weiteren Schwachpunkt bei mir getriggert – meine Bücherleidenschaft! Ich glaube das Buch brauche ich! Allerdings backe ich fast nur mit Dinkel, Einkorn, Emmer usw (auch die Cookies übrigens) – Owens und auch du mehr mit Weizen. Dinkel und Weizen müssten abredoch ganz gut austauschbar sein – oder? Erfahrungswerte hast du in diesem Fall vermutlich keine? Aber vielleicht einen second hand im Repertoire? Aber schon allein wegen der Fotos könnte ich mir das Buch eigentlich SOFORT kaufen …. 😉

    1. Liebe Hannah – kann gut sein, dass ich in den Keksen auch mal Dinkelmehl versenkt habe, wenn welches da war. Passt von der „Nussigkeit“ her ja prima. Prinzipiell sähe ich – gerade bei Owens‘ Kleingebäcken – keine nennenswerten Gründe, warum man nicht permanent mit Dinkel- statt mit Weizenmehl arbeiten sollte. Generell „schluckt“ Dinkel mehr Flüssigkeit und muss auch ein bisschen anders geknetet werden – aber da hilft im Zweifelsfall ein bisschen Recherche weiter – Steffi von Hefe & mehr hat dazu bereits manches aufgeschrieben. Ich liebe das Buch jedenfalls sehr – und das sage ich nicht von vielen!
      Herzlich: Charlotte

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