Apfelkuchen, wie Apfelkuchen muss: Apfelkuchen nach Johann Lafer

Apfelkuchen nach Johann Lafer | milchmädchen.

Vom 24/7-Eierleautomat in Radelreichweite habe ich schon erzählt. Wovon ich hier noch nicht gesprochen habe (hier aber schon), ist sein netter Kollege – der 24/7-Eier-und-Milch-und-alles-Hofladen nach 15 Minuten Radfahrt. Seit der ersten Verkostung der dortigen Vollmilch – ein Liter zu ein Euro, tagesfrisch abgefüllt in Glasflaschen (❤️) – ist dieser Schlenker fest in meinen Arbeitsrückweg integriert. Wegen der Milch, aber auch wegen der Gutenbutter (ist ein Wort), des Käses, des Apfelsafts und der Äpfel. Die – klein und eher weich und sehr aromatisch – nehme ich immer dann, wenn noch Geld übrig ist, sprich: Wenn ich ein Zwei-Euro-Stück habe, aber nur einen Liter Milch brauche. Dann wandert noch ein halbes Kilo in den Korb – und später zum Beispiel in Kuchen. Diesen hat Micha bereits als Blogbuster tituliert – und wenn sie so schwärmt, wie es vor ihr schon Sandra und Petra und Kathi getan haben, dann muss der ziemlich herausragend sein.

Ich kann bestätigen: isser. Nachbackbefehl!

Apfelkuchen nach Johann Lafer | milchmädchen.
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Apfelkuchen nach Johann Lafer

Gericht Kuchen & Konsorten
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 1 Springform (26cm)

ZUTATEN

MÜRBETEIG

  • 80 g Butter kalt
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Garam Masala original: Zimt
  • 150 g Weizenmehl T 550
  • 1–2 EL Wasser nach Bedarf

SANDTEIG

  • 150 g Butter weich
  • 120 g Rohrohrzucker original: 150 g
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt original: ohne
  • 1 TL Amaretto original: ohne
  • 150 g Weizenmehl T 550
  • 1 TL Backpulver

BELAG

  • 5 Äpfel klein
  • 2 EL Butter geschmolzen
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • Mandelblättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

SO GEHT'S

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Mürbeteigboden alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und zwischen Klarsichtfolie auf Größe einer Springform mit 26 cm Durchmesser ausrollen (wahlweise Brownieform mit 28 x 18 cm Kantenlänge). Mit der Gabel mehrfach einstechen und kühl stellen (ich habe ihn überdies zehn Minuten im vorgeheizten Ofen vorgebacken; das tut aber vermutlich nicht Not).
  2. Für den Sand- bzw- Rührteig weiche Butter mit Zucker cremig schlagen. Nacheinander Eier zugeben und weiterschlagen. Übrige Zutaten zugeben und kurz glattrühren. Auf den (abgekühlten) Mürbeboden streichen.
  3. Für den Belag Äpfel schälen, vierteln, entkernen und mehrfach einschneiden. Auf den Rührteig legen und etwas andrücken. Mit geschmolzener Butter bestreichen, mit Zucker und Mandelblättchen bestreuen und 45 bis 60 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

NOTIZEN

Johann Lafer: Der große Lafer „Backen“*, hier via grain de sel

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8 Kommentare

    1. Naa, das ist ein Absolutismus, den ich so nicht unterschreiben mag – ich denke da zum Beispiel an Blumenkohlpizzaboden, Magic Cake oder vegane Leberwurst. Oder beinhaltet der Begriff „Blogbuster“ bereits die Qualitätsprüfung durch geschätzte Kolleginnen? So oder so: Dir auch, Lieblingsmicha!

      1. Na, nur weil ALLE was machen, ist das noch lange keine Pokalvergabe – zumindest nicht einer, der von mir. verliehen wird. Aber wenn viele Foodie-Kollegen den Daumen hochhalten, lasse ich mich gerne zum Nachmachen inspirieren – und bisher lage ich mit meinen *Blog-Bustern* immer richtig. Den Blumenkohl-Pizzaboden etwa würde ich ebenso wie die vegane Leberwurst nicht als BB bezeichnen, fand aber beides lecker!

    1. Liebe Namensvetterin,

      verlängern? Iwo – dieser Kuchen bedeutet die Radikalverkürzung, weil man kein anderes Rezept mehr braucht 😉. Schächz. Hab‘ jedenfalls vielen Dank für dein Argusauge – die beiden fehlenden Eier sind ergänzt!

      Herzlich: Charlotte

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