Schnitt für Schnitt.

Die Idee lebt schon länger. Die Ahnung, dass das was sein könnte. Sich nicht nur eigene Brote zu machen, eigene Cremes, eigene Mützen. Sondern auch eigene Kleider, eigene Röcke, eigene Hosen. Und dann war die Gelegenheit mit einem Mal günstig.

Manches gelingt, manches nicht ganz. Ich lerne – mit jedem Stich (langsam!), jedem Stoff, jedem Stück. Das Material wirklich vorher zu waschen, zum Beispiel. Davor einzufassen, damit nichts franst. Viel zu bügeln, zu heften – die Sache mit den Reißverschlüssen.
Es ist eine angewandte Übung der Geduld – ideal für mich Springinsfeld.
Nebenbei so sehr beglückend.

Weshalb ich dem gern mehr Raum geben möchte – auch hier.

Schnitt: Threadcount
Stoff: leichter Jeansstoff, weißes Futter aus Biobaumwolle

Schnitt: Sweatjacke | leni pepunkt
Stoff: No-Name Jersey

Schnitt: Tunique | I am Patterns, variiert
Stoff: No-Name Leinen

Merken

Merken

14 Kommentare

  1. Eine Schneiderlehre hast Du intus? Und die hat's Dir verlitten? Micha, ich fürchte (nein: ich würde mich freuen!), wir müssen mal ein ernstes (heiteres :D) Wörtchen reden…

  2. Bei mir läuft das eher nach dem Prinzip: DAS will ich haben. kann ich nicht laufen? Gut, dann mach' ich's selber. Beste Motivation ever – und von einigen "Ich-mach'-mal-irgendwie"-Projekten für Ablage P hat das prima funktioniert…

  3. Sehr, sehr hübsch. Leider entspricht dein Beitrag nicht unseren Regel: Wir wünschen uns Bilder "an der Frau", also bitte keine Kleiderbügelfotos." (u. a.) Ich muss dich deswegen leider aus dem Linktool löschen. Ich würde mich aber sehr freuen, dich in dem Kleid wiederzusehen. Du kannst dich damit gerne erneut verlinken. LG, Nina

  4. Alle Achtung! Ich habe vor Jahren in einem Nähkurs mal eine Hose mit Taschen fabriziert, die dann leider schnell zu klein war (wer sucht sich auch direkt nach dem Fasten ein Schnittmuster aus…). Was war das für ein Prozedere. Dafür habe ich scheinbar so gar kein Talent, obwohl ich mich wie du nach schönen Kleidungsstücken sehne. Kaufen kann man die leider nur höchst selten…

  5. Ein kleiner Aufriss ist es, klar. Aber: das sind Torten auch. Ähnlich genussvoll satt würde man auf kürzerem Wege – aber dann fehlte der eine, entscheidende Reiz der Herausforderung.
    Zumal man so und so alle "Fäden" in der Hand hat: Material, "Zubereitung" – Scheitern inklusive.

  6. Oh jetzt erst entdeckt, ich habe meine Nähmaschine auch wieder aus dem Keller geholt und mich warm genäht. Wenn dir hübsche Kinderschnitte begegnen oder Schürzen oder Taschen oder oder immer her damit 🙂

Deine Meinung? Bitte!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.