Asia on mind: Salade viêtnamienne

Es gibt hier diesen Vietnamesen. Klein, unscheinbar, zwischen einen Pizza- und einen Sushistraßenverkauf gequetscht. Wer es nicht besser weiß, läuft d’ran vorbei.

Besser nicht: Dieser Vietnamese pfeift auf Mononatriumglutamat und Hühnchen süßsauer. Dieser Vietnamese verkauft feine Reispapierrollen und Phở, vorzügliche Curries – und diese Salate: Geschichtet auf ein großes Nest Reisnudeln gibt es Eisbergstreifen und Gurken, Möhrenraspeln, manchmal Sprossen, und auf jeden Fall: gehackte Erdnüsse. Man kann Hühnchen dazu bekommen, fein mariniertes Rindfleisch oder Tofu. Und immer: Nước chấm.

Ich habe ein bisschen gebraucht, diese Sauce als diese Sauce zu identifizieren – offenbar eine Art Nationaldressing Vietnams. Etwas, das jeder – wirklich jeder, der da am Herd auf sich hält – beherrschen sollte: Leicht süß und ein bisschen säuerlich, angenehm scharf und fruchtig, mit einem Hauch Ingwer und Knofi und irgendwo mittendrin: Fischsauce. Ich könnte baden in dem Zeug!

Auch, wenn mein Mischungsverhältnis noch nicht ganz so phänomenal ist, wie bei diesem Vietnamesen lecker! Ich empfehle den Nachbau, ausdrücklich! Denn bei diesem Vietnamesen ist es immer – immer! – voll.

 

Salade viêtnamienne

Gericht Salat
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 2 Portionen

ZUTATEN

SALAT

  • 1 Kopf Eisbergsalat klein
  • 2 Handvoll Sprossen
  • 1 Möhre
  • Gurke
  • 2 EL Cashews
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Koriander frisch
  • Minze frisch

NUOC CHAM

  • 20 ml Limettensaft (hier: eine kleine Limette)
  • 15 ml Fischsauce
  • 1 EL Reisessig
  • 1½ – 2 TL brauner Zucker
  • ½ TL Ingwer gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Chili
  • 1 – 2 EL Wasser

NUDELN

  • 150 – 200 g Reisnudeln je nach Appetit

DAZU

  • 100 g Tofu oder Garnelen oder Hühnchen

SO GEHT'S

  1. Für das (die?) Nước chấm Limette auspressen und mit Zucker, Reisessig, Wasser und Fischsauce mischen. Ingwer darüber reiben. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden, ebenso die Chilischote. Alles verquirlen und abschmecken. Gern ein bisschen ziehen lassen – am besten im Schraubglas über Nacht im Kühlschrank.

  2. Die Reisnudeln in ausreichend kochendem Salzwasser garen, bis sie de gewünschte Konsitenz erreicht haben. Durch ein Sieb abgießen.
  3. Cashews (oder Erdnüsse) hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Wer mag, brät gerne auch Tofu (oder Garnelen oder Hühnchen oder so) in einem Klecks Erdnussöl scharf an.

  4. Eisbergsalat putzen und in feine Streifen schneiden. Möhre schälen und raspeln oder ebenfalls in feine Streifen schneiden. Sprossen waschen und trockenschütteln. Frühlingszwiebel spülen, Enden kappen und in feine Ringe schneiden. Koriander (und Minze) abspülen und trocken tupfen.

  5. Zusammenbauen: Zuerst je ein ordentliches Nest Reisnudeln in zwei Schüsseln geben, darüber je die Hälfte der Eisbergsalatstreifen, Möhren, ggf. Gurke, Sprossen, Koriander und Minze und die gehackten Erdnüsse. Großzügig mit Nước chấm tränken.

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