Monochrom: Gesprenkelter Kokos-Käsekuchen mit knuspriger Schokokruste

Ich hatte Befürchtungen. Das mit mir und der Kokosmilch… ist nicht so einfach. In meinem Essen brauche ich sie nicht – meistens. Manchmal hab‘ ich sie da unheimlich gern. Geraspelt liebe ich Kokos in Mamas Makronen (die bitte nie, nie, nie fehlen dürfen im Advent!). In Müslis und Kuchen und anderen Keksen verzichte dafür gerne, danke. Das heißt… oben auf dem Buttermilchkuchen der Schwester war Kokos neulich ziemlich prima.
So oder so: Die 300 restlichen Milliliter Biokokosmilch machten mich ein bisschen ratlos. Einfrieren? Man liest nicht nur Gutes davon. Im Kühlschrank parken und wie üblich vergessen und dann ein bisschen traurig sein um das schöne, aber inzwischen schlechte Zeug?
Die steinhart-gekühlte Schokonusscreme aus Eigenproduktion stand da ja auch noch rum… und wie wäre es, wenn…?

Wie gesagt: Ich hatte Befürchtungen. Das mit mir und der vorlagenfernen Eigenmächtigkeit ist schließlich nicht so ganz einfach. Allerdings manchmal…
ich sage: Käsekuchen, ganz leicht. Mit feiner Kokosnote und knusprigem Boden. Was alles ein bisschen an russischen Zupfkuchen erinnert. Gut?

Fand ich auch. Herr Eigentlich-mag-ich-Käsekuchen-wirklich-nicht-so-gerne hatte ebenfalls keinerlei Einwände. So denn:

Kokos-Käsekuchen mit knuspriger Schokokruste

Gericht Kuchen & Konsorten
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Arbeitszeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen 1 Springform (26 cm)

ZUTATEN

BODEN

  • 145 g Schoko-Haselnusscreme
  • 140 g Weizenmehl T 550
  • 60 g Weizenvollkornmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 65 ml Wasser kalt
  • 25 ml Kaffee kalt
  • ½ TL Salz

BELAG

  • 300 ml Kokosmilch (Bio, für weniger E-s)
  • 400 g Magerquark
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver (auch hier: lieber Bio. Oder selbermachen aus 40g Speisestärke und ½ ausgekratzter Vanilleschote)
  • 1 Ei (S – M)

ZUM BESPRENKELN

  • 1 – 2 TL Schoko-Kaffee-Sirup Rezept s. Link unten

SO GEHT'S

  1. Für den Boden Schokocreme leicht erwärmen und mit übrigen Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Für eine halbe Stunde im Kühlschrank stellen.
  2. Derweil eine runde Springform mit Backpapier auskleiden.

    Ofen auf 175°C vorheizen.

  3. Den gekühlten Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie auf Größe der Springform ausrollen und einen etwa vier bis fünf Zentimeter hohen Rand formen. Mit Backpapier und Erbsen belegen und etwa 15 Minuten blindbacken.
  4. Derweil für die Füllung Kokosmilch mit Zucker, Quark und Ei zu einer homogenen Masse verrühren. Puddingpulver bzw. Speisestärke darübersieben und unterrühren.

  5. Masse auf den vorgebackenen Boden geben und glattstreichen. Nach Belieben mit ein paar Tropfen Kaffeesirup besprenkeln und anschließend bei 175°C etwa 45 Minuten backen, bis die Füllung fest ist (Stäbchenprobe). Ich habe den Kuchen übrigens etwa nach einer Viertelstunde abgedeckt, um übermäßige Bräune zu verhindern.
  6. Abkühlen lassen – idealiter über Nacht im Kühlschrank – und pur oder mit noch mehr Schoko-Kaffee-Sirup servieren. Wie man den macht, lest ihr bei Katharina.

NOTIZEN

Belag frei nach Backyana

Merken

5 Kommentare

  1. Wow, der sieht schön aus. Ich hab noch nie Kokosmilch für einen Käsekuchen verwendet. Schmeckt der denn dann auch sehr nach Kokosnuss oder ganz nach Käsekuchen? Manchmal wird ja der Geschmack der Kokosmilch von den anderen Zutaten überlagert, gut für Leute, die nicht auf Kokos stehen (ich habe so ein Exemplar zuhause).
    Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar zu Christina Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.