Obst ist mein Gemüse: Pumpkin Pie

Von Obst im Essen mag man halten, was man will. Apfelrotkohl: keine Frage. Clementinenhähnchen von Papa – ja, doch, gut. Toast Hawaii: Och Kinners, wisster…
Und umgekehrt? Rockt Johannisbeeren-Tomatenmarmelade. Rote-Beetekuchen dagegen: Brr! Der Versuch mit Bohnen: auch kein wirklicher Knüller… – und Kürbis?
Ja… Kürbis… ist fast ’ne Melone (oder umgekehrt) und macht sich trotzdem prima im Topf.
Ach ja, und im Kuchen.

Vielleicht ist es Haarspalterei. Zumal, wenn es Kürbis kinderjahrelang allenfalls eingelegt von Kühne gab (… traurig, ja!).
Ich bin offen. Für Suppen. Und Tartes. Und immer wieder: Pie.
Vor allem, wenn deren Boden so herrlich knuspert, wie dieser. Und man endlich wieder Nelken vermahlen kann, dass es nur so weihnachtet.

Also: Messer gewetzt und Hokkaido und Co an den Kragen! Es lohnt sich, ausdrücklich!

Pumpkin Pie

Gericht Kuchen & Konsorten
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Arbeitszeit 1 Stunde 20 Minuten
Portionen 1 Springform ( 20 cm)

ZUTATEN

BODEN

  • 100 g Nüsse (hier: 60g Cashews, 30g Mandeln, 10g Pistazien)
  • 75 g Haferflocken (hier davon 35g 6-Korn-Flocken)
  • 45 g Weizenvollkornmehl
  • 45 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Sonnenblumenkernöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Milch

FÜLLUNG

  • 400 g Kürbispüree
  • 90 g brauner Zucker
  • 15 g Bourbon-Vanillezucker
  • 3/4 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer gemahlen
  • 1 El Speisestärke
  • 1 Nelke gemahlen
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei getrennt

SO GEHT'S

  1. Ofen auf 175°C vorheizen und für den Boden Nüsse und Flocken fein vermahlen. Mit Mehlen, Salz und Gewürzen mischen und mit Öl, Ahornsirup und Milch zu einem bröseligen, aber weichen Teig verkneten.

  2. Eine kleine Springform (20 cm) mit Backpapier auskleiden und aus den Teigbröseln Boden und Rand formen. Mit Backpapier und Erbsen beschwert ca. 15 Minuten blindbacken.
  3. Für die Füllung die Zucker ins Kürbispüree (selbstgemacht – wie das geht, lest ihr beispielsweise hier.) rühren. Gewürze dazu, ebenso die gesiebte Speisestärke, Eigelb und die Milch. Das Eiweiß steif schlagen und behutsam unterheben.

  4. Füllung auf den vorgebackenen Boden streichen und etwa 45 Minuten backen, bis die Füllung gerade fest ist. Bei Bedarf zwischendurch mit Alufolie abdecken, damit nichts verbrennt.
  5. Idealiter über Nacht abkühlen und ziehen lassen.

NOTIZEN

frei nach What Would Cathy Eat

Merken

2 Kommentare

  1. Ich muss ja zugeben, dass ich noch nie Kürbiskuchen gegessen habe und auch immer noch dabei ein bisschen skeptisch bin. Aber eine Kuchen der über Nacht "ziehen" muss, den würde ich ja gerne mal probieren. Er sieht jedenfalls schon mal köstlich aus!
    Liebe Grüße!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.